Bücherverbrennung Bonn 1933 – 2013

Teil1: Der Höhepunkt der Aktion „Wider den undeutschen Geist“

Der 10. Mai 1933 in Bonn

„Ein langsam niedergehender Mairegen und Mitternacht. Und doch: mehrtausendköpfig die Menge, die auf dem Markt schon seit Stunden ausharrt. Langsam schieben sich die braunen Kolonnen der Nationalsozialisten und dann das Feldgrau des Stahlhelms zwischen die Mauern der Bevölkerung hindurch auf das weite Karree. Mit Sporengeklirr und wehenden Fahnen marschieren die Chargierten der Korporationen und die Aktivitas an und nehmen um den Scheiterhaufen Aufstellung. Dann – natürlich ohne Tritt! – eine große Gruppe von Studentinnen und schließlich die Freistudenten. Der Markt ist gefüllt. Grell leuchten die Scheinwerfer auf das Rathaus. Die große Freitreppe liegt in einer Flut von Licht. Hier haben sich die Führer der Nationalsozialisten, der Studentenschaft eingefunden und hier sind auch die Dozenten der Hochschulen versammelt. …“

General-Anzeiger für Bonn und Umgebung vom 11. Mai 1933 (Nr. 14628, S. 3) „Flamme empor! Die Bonner Studenten-Kundgebung ‚Wider den undeutschen Geist’“

Die Rede von Walter Schlevogt, dem Führer der Bonner Studentenschaft bildete den Auftakt: „Man stehe in einer Revolution, die aber erst begonnen habe. So sei auch mit dem flammenden Feuer nicht die Aktion gegen den undeutschen Geist vollbracht, sondern erst eingeleitet. Ihr Ziel sei die Ausrottung aller undeutschen Geistesproduktion.“ General-Anzeiger für Bonn und Umgebung vom 11.5.1933 …

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